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Death's head Putin
Foto v. Sintija Zandersone von der Plakataktion zum Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine am Pauls Stradiņš Museum für Medizingeschichte in Riga gegenüber der russischen Botschaft.

Boykottiert Russland

Coronavirus - SARS-CoV-2 - COVID-19 Pandemie

2019 –

SARS-CoV-2 3D

3D Abbildung der SARS-CoV-2 Kryoelektronentomographie-Scans von Nanographics.

Kurve der Todesfälle während der Spanischen Grippe

Todesfälle der drei Wellen der Spanischen Grippe. So viel zu „Hätte man nicht vorhersehen können.“

Reproduktionszahl R

Reproduktionszahl R Definition
Quelle: Lagebild Gemeinsamer Krisenstab BMI-BMG COVID-19 16.04.2020 oder „Warten auf die 2. Welle
Datum R 95%-Prädikationsintervall v. R N WE †
R-Wert (R) = 7-Tage Mittelwert der Nowcasting Schätzung. R-Werte bilden Infektionsgeschehen von vor 1 – 2 Wochen ab. Nowcasting = Schätzung mit Berücksichtigung des Verzugs der Fallübermittlung an RKI. N = Neuinfektionen gegenüber Vortag ohne ~2 – 4x Dunkelziffer laut Antikörperstudien.
Datum rot, wenn R-Werte offensichtlich falsch, weil keine/falsche Daten an das RKI gemeldet wurden und/oder R >= 1 bzw. N > 6553 (02.04.20). Seit 03.07.21 werden keine R-Werte für Wochenenden und Feiertage veröffentlicht – ist R-Wert vor und/oder nach Wochenenden >= 1, werden Wochenenden ebenfalls rot markiert. Historische Daten und Meldungen ab 21.04.20 finden sich im Archiv.
01.07.22 1,14 1,04-1,24 113099 84
02.07.22 98669 SA 103
*03.07.22 1 SO 0
Ab sofort werden Daten an Mon- und Sonntagen ignoriert, weil die Angaben nur noch absurd sind.
05.07.22 0,97 0,91-1,03 147489 102
06.07.22 0,96 0,90-1,02 130728 122
07.07.22 0,99 0,93-1,07 135402 108
Laut RKI Wochenbericht v. 07.07.22 „wurden in Kalenderwoche (KW) 26/2022 in Deutschland ca. 1,2 Millionen Arztkonsultationen wegen akuter Atemwegserkrankungen verzeichnet, die Gesamtzahl akuter Atemwegserkrankungen (ARE) in der Bevölkerung wird auf 4,5 Mio. geschätzt. Diese Werte liegen deutlich über den Werten im Sommer vorpandemischer Jahre, und deuten auf ein stärkeres Infektionsgeschehen durch akute Atemwegsinfektionen hin. Insbesondere bei den Erwachsenen wurde in der syndromischen Surveillance eine bis zu dreimal höhere ARE-Konsultationsinzidenz beobachtet als in den Jahren vor der COVID-19-Pandemie zu dieser Zeit. Die ARE-Aktivität ist gemäß den Ergebnissen der virologischen Sentinelsurveillance bei Erwachsenen hauptsächlich durch SARS-CoV-2-Infektionen, bei Kindern hauptsächlich durch Parainfluenza- und Rhinoviren verursacht. Die bundesweite COVID-19-7-Tage-Inzidenz ist in KW 26 im Vergleich zur Vorwoche nur noch leicht angestiegen. Die Inzidenz an Fällen, die mit einer schweren akuten Atemwegsinfektion und COVID-19 (COVID- SARI) im Krankenhaus behandelt wurden lag in KW 26 bei ca. 3,1 Hospitalisierungen wegen COVID- SARI/100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Dies entspricht einer Gesamtzahl von etwa 2.600 neuen Krankenhausaufnahmen wegen COVID-SARI in Deutschland. Die im DIVI-Intensivregister berichtete absolute Zahl der auf einer Intensivstation behandelten Personen mit einer COVID-19-Diagnose ist in KW 26/2022 im Vergleich zu den Vorwochen ebenfalls weiter gestiegen und lag am 06.07.2022 bei 1045 Fällen (Vorwoche 934).

Der Anteil der inzwischen dominierenden Omikron-Sublinie BA.5 lag in KW 25 bei 77 %. Der Anteil der Varianten BA.4 und BA.2 nimmt aktuell ab.

Ab dem heutigen Donnerstag werden im COVID-19-Wochenbericht des RKI keine regelmäßigen Informationen mehr aus dem Impfquotenmonitoring berichtet. Die Beiträge zum Impfquotenmonitoring ebenso wie die Informationen zur Wirksamkeit der COVID-19-Impfung erscheinen künftig im Monatsbericht des RKI „Monitoring des COVID-19-Impfgeschehens in Deutschland“, der heute erstmal erschien: Im Juni 2022 wurde mit knapp 1 Mio. Impfungen in 29.700 impfenden Stellen der bisherige Tiefststand des COVID-19-Impfgeschehens erreicht. Gegenwärtig sind 59.162.213 Erwachsene ab 18 Jahren (85,2 % der erwachsenen Bevölkerung) grundimmunisiert (Datenstand 04.07.2022). Darüber hinaus erhielten bisher 49.890.719 Menschen dieser Altersgruppe (71,9 %) eine erste und 5.837.234 (8,4 %) Menschen eine zweite Auffrischimpfung. Noch keine Impfung erhalten haben rund 7,3 Mio. Personen im Alter von 18-59 Jahren und 1,9 Mio. Personen ab 60 Jahre.“
08.07.22 1,04 0,96-1,13 117732 131
09.07.22 95919 SA 104
Unter dem Eindruck der Omikron-Sommerwelle, die mit steigenden Belegungen in Krankenhäusern und auf Intensivstationen einhergeht, haben am 11.07.22 EMA und ECDC die Empfehlung ausgesprochen, nicht nur über 80-Jährige mit einer 2. Auffrischungsimpfung zu boostern, sondern jetzt auch alle Personen ab 60 Jahren: „Da derzeit in Europa eine neue Welle von Krankenhauseinweisungen und Aufnahmen auf Intensivstationen zu verzeichnen ist, müssen die Gesundheitsbehörden nun unbedingt Menschen zwischen 60 und 79 Jahren sowie gefährdete Personen jeden Alters für eine zweite Auffrischung in Betracht ziehen. Diese Auffrischungsimpfung könnte mindestens vier Monate nach der ersten Auffrischungsimpfung erfolgen, wobei der Schwerpunkt auf Personen liegt, deren letzte Auffrischung mehr als sechs Monate zurückliegt.“

Verbunden wird die Empfehlung mit einer m. M. nach falschen Zurückhaltung, was das Boostern aller Personengruppen angeht: „Gegenwärtig gibt es keine eindeutigen Beweise, die für eine zweite Auffrischungsimpfung bei Personen unter 60 Jahren sprechen, die kein erhöhtes Risiko für eine schwere Erkrankung haben (aber trotzdem auf der Intensivstation landen können). Es gibt auch keine eindeutigen Belege, die für eine frühzeitige zweite Auffrischung bei Beschäftigten im Gesundheitswesen oder in Pflegeheimen sprechen (ne, bis auf die Tatsache, dass es immer mehr Personalausfälle wegen Omikron-Infektionen gibt, die u. a. wiederum zu Krankenscheinen bei den Verbliebenen wegen Überlastung führen), es sei denn, sie haben ein hohes Risiko.“ Man kann nicht auf der einen Seite sagen, die 2. Boosterimpfung hilft zwar nicht bzw. nur gering gegen Reinfektionen mit BA.5, aber verhindert in hohem Maß Hospitalisierungen und schwere Kranheitsverläufe bei allen Personen, um dann wieder Jahr für Jahr Personengruppen auszuschließen oder zu bedeuten: „Ihr braucht das (noch) nicht.“ Kann man nur hoffen, dass nicht noch Centaurus (BA.2.75) dazukommt.
12.07.22 0,97 0,91-1,02 154729 165
13.07.22 1,00 0,95-1,07 127611 104
14.07.22 1,06 0,99-1,14 152149 145
Laut RKI Wochenbericht v. 14.07.22 „bleibt die Zahl der Arztkonsultationen wegen akuter Atemwegserkrankungen (ARE) auch in Kalenderwoche (KW) 27/2022 mit 1.2 Millionen auf einem für die Jahreszeit deutlich erhöhten Niveau. Die Berechnung der COVID-ARE Inzidenz in der Gesamtbevölkerung (unabhängig von einem Arztbesuch) liegt in KW27 bei 1.000-1.600 Erkrankten/100.000 Einw. und damit bei ca. 800.000 – 1,3 Millionen SARS-CoV-2 Infizierten mit Symptomen. Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz der gemeldeten Fälle mit einem labordiagnostischen Nachweis von SARS-CoV-2 bleibt in KW 27 im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls weitgehend unverändert. In allen Altersgruppen bleiben der Infektionsdruck in der Allgemeinbevölkerung und die damit assoziierten Belastungen des Gesundheitswesens hoch. Auch bei gleichbleibenden Fallzahlen sind weitere Anstiege von schweren Erkrankungen, Hospitalisierungen und Todesfällen zu erwarten.

In Deutschland hat die seit Mitte Juni dominierende Omikron-Sublinie BA.5 in KW 26 mit 83 % andere Varianten fast vollständig verdrängt. Dabei dominieren die Sublinien BE.1 und BA.5.1, welche beide der Omikron-Sublinie BA.5 zuzuordnen sind, mit Anteilen von 28 % und 27 % an der Gesamtzahl der analysierten Proben. Der Anteil der Variante BA.4 ist im Vergleich zur Vorwoche leicht auf 7% angestiegen, der von Variante BA.2 nimmt weiter ab.

Die Inzidenz an Fällen, die mit einer schweren akuten Atemwegsinfektion und COVID-19 (COVID-SARI) im Krankenhaus behandelt wurden blieb in KW 27 mit ca. 3,7 Hospitalisierungen wegen COVID-SARI/100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern (Einw.) stabil. Dies entspricht einer Gesamtzahl von etwa 3.100 neuen Krankenhausaufnahmen wegen COVID-SARI in Deutschland. Die ab 80-Jährigen sind weiterhin am stärksten von schweren Krankheitsverläufen betroffen mit ca. 25 Hospitalisierungen wegen COVID-SARI/100.000 Einw. Die im DIVI-Intensivregister berichtete absolute Zahl der auf einer Intensivstation behandelten Personen mit einer COVID-19-Diagnose ist in KW 27/2022 im Vergleich zu den Vorwochen weiter gestiegen und lag am 13.07.2022 bei 1.238 Fällen (Vorwoche 1045). Auch die Sterbefallzahlen steigen im Zusammenhang mit den hohen Infektionszahlen und nachträglich eingehenden Meldungen an, allerdings bisher nur leicht.

64,7 Mio. Menschen (77,8 % der Bevölkerung) haben bisher mindestens eine Impfdosis erhalten. Davon sind 63,4 Mio. Menschen (76,2 %) bereits grundimmunisiert. 51,3 Mio. Menschen (61,7 %) haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung erhalten. 6,1 Mio. Menschen (7,4 %) erhielten bereits eine zweite Auffrischungsimpfung. Aktuell sind 18,4 Mio. Menschen nicht geimpft (22,2 % der Bevölkerung). Für 4,0 Mio. dieser Menschen im Alter von 0 bis 4 Jahren (4,8 %) steht bisher kein zugelassener Impfstoff zur Verfügung.“
15.07.22 1,08 0,99-1,17 109694 115
Aus dem ECDC Bericht über die Gefährdung durch übertragbare Krankeiten Woche 28: „Das ECDC hat beschlossen, die Omicron-Unterlinie BA.2.75 von der Variante unter Beobachtung (VUM) in die Variante von Interesse (VOI) umzustufen. BA.2.75 ist eine neu benannte Unterlinie von BA.2, die hauptsächlich in Indien zirkuliert (234 Sequenzen, die bis zum 14. Juli 2022 an GISAID EpiCoV gemeldet wurden), aber auch in 14 anderen Ländern auf vier Kontinenten nachgewiesen wurde (51 Sequenzen). Diese Variante, die in den Medien oft fälschlicherweise als „Centaurus“ bezeichnet wird, hat in der WHO-Nomenklatur für SARS-CoV-2-Varianten noch keinen offiziellen Namen erhalten. BA.2.75 wurde vom ECDC am 7. Juli 2022 als Variante unter Beobachtung (VUM) eingestuft und am 14. Juli 2022 zur Variante von Interesse (VOI) hochgestuft. Diese Änderung wurde aufgrund der zunehmenden Zahl von Nachweisen in Indien und weltweit sowie des besorgniserregenden Mutationsprofils dieser Variante vorgenommen. Ein solches Profil könnte möglicherweise mit einer Veränderung der antigenen Eigenschaften des Virus einhergehen, was letztlich zu einem neuen Anstieg der COVID-19-Fälle führen könnte. Derzeit gibt es keine soliden wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Übertragbarkeit, die Schwere der Erkrankung oder die Immunabwehr von BA.2.75. Die WHO stufte BA.2.75 als besorgniserregende Variante ein - Lineage under Monitoring (VOC-LUM). BA.2.75 zeigt einen zunehmenden Trend in Indien. Diese SARS-CoV-2-Linie machte in Woche 25 10 % der sequenzierten Genome in diesem Land aus, und die ersten Daten für Woche 26 deuten auf einen weiteren Anstieg des Anteils hin. In Indien ist der Infektionshintergrund meist BA.2, was darauf hindeutet, dass diese Variante im Vergleich zu dieser Variante möglicherweise eine höhere Übertragbarkeit aufweist. BA.4/BA.5 machen einen geringeren Anteil der zirkulierenden Varianten in Indien aus. Ob BA.2.75 einen Wachstumsvorteil gegenüber diesen beiden Varianten hat, die derzeit in der EU/EWR dominieren, muss noch ermittelt werden. Die derzeit verfügbaren Daten sind sehr begrenzt und sollten vorsichtig interpretiert werden. Die WHO und das ECDC beobachten die Situation weiterhin sehr genau. Innerhalb der EU/des EWR wurden dem GISAID bis zum 14. Juli 2022 Fälle der BA.2.75-Variante aus Dänemark (1), Deutschland (2), Luxemburg (1) und den Niederlanden (1) gemeldet. Außerhalb der EU/EWR wurden Fälle der Variante BA.2.75 in Australien (2), Kanada (4), Indonesien (4), Japan (3), Martinique (1), Nepal (2), Neuseeland (6), der Türkei (1), den USA (9) und dem Vereinigten Königreich (14) festgestellt.“
16.07.22 123046 SA 134
19.07.22 0,96 0,92-1,01 160691 102
20.07.22 0,97 0,92-1,02 140999 136
21.07.22 1,00 0,94-1,08 136624 177
Laut RKI Wochenbericht v. 21.07.22 „stieg die bundesweite 7-Tage-Inzidenz der gemeldeten Fälle mit einem labordiagnostischen Nachweis von SARS-CoV-2 in KW 28 im Vergleich zur Vorwoche noch weiter leicht an. Die Zahl der Ausbrüche von COVID-19 sowohl in medizinischen Behandlungseinrichtungen als auch in Alten- und Pflegeheimen stieg deutlich an.

In Deutschland hat die seit Mitte Juni dominierende Omikron-Sublinie BA.5 mit 87 % in KW 28 andere Varianten fast vollständig verdrängt. Dabei dominieren die Sublinien BE.1.1 und BA.5.1, welche beide der Omikron-Sublinie BA.5 zuzuordnen sind, mit Anteilen von jeweils 26 % an der Gesamtzahl der analysierten Proben. Die Anteile der Varianten BA.2 und BA.4 sind im Vergleich zur Vorwoche beide leicht gesunken.

Die Inzidenz an Fällen, die mit einer schweren akuten Atemwegsinfektion und COVID-19 (COVID-SARI) im Krankenhaus behandelt wurden, blieb in KW 28 mit ca. 4,0 Hospitalisierungen wegen COVID-SARI/100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern (Einw.) relativ stabil. Dies entspricht einer Gesamtzahl von etwa 3.300 (Vorwoche 3.100) neuen Krankenhausaufnahmen wegen COVID- SARI in Deutschland. Die im DIVI-Intensivregister berichtete absolute Zahl der auf einer Intensivstation behandelten Personen mit einer COVID-19-Diagnose ist in KW 28/2022 im Vergleich zu den Vorwochen weiter gestiegen und lag am 20.07.2022 bei 1.330 Fällen (Vorwoche 1.238). Auch die Sterbefallzahlen steigen im Zusammenhang mit den hohen Infektionszahlen und nachträglich eingehenden Meldungen an, allerdings bisher nur leicht.

64,7 Mio. Menschen (77,8 % der Bevölkerung) haben bisher mindestens eine Impfdosis erhalten. 51,4 Mio. Menschen (61,8 %) haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung erhalten. 6,4 Mio. Menschen (7,6 %) erhielten bereits eine zweite Auffrischungsimpfung. Aktuell sind 18,4 Mio. Menschen nicht geimpft (22,2 % der Bevölkerung).“
22.07.22 1,01 0,92-1,09 107819 113
23.07.22 92009 SA 116
26.07.22 0,86 0,81-0,90 145472 187
27.07.22 0,91 0,86-0,98 121780 181
28.07.22 0,92 0,87-0,99 104126 157
Laut RKI Wochenbericht v. 28.07.22 „ist die bundesweite 7-Tage-Inzidenz der gemeldeten Fälle mit einem labordiagnostischen Nachweis von SARS-CoV-2 in KW 29 im Vergleich zur Vorwoche nur leicht gesunken. Weiterhin ist eher eine Seitwärtsbewegung als ein sinkender Trend zu beobachten.

In allen Altersgruppen bleiben der Infektionsdruck in der Allgemeinbevölkerung und die damit assoziierten Belastungen des Gesundheitswesens hoch. Deshalb ist auch in den kommenden Wochen noch mit Fällen und, vor allem in den höheren Altersgruppen, mit Hospitalisierungen, der Zunahme intensivmedizinischer Behandlungen und mit Todesfällen zu rechnen. Die Zahl der Ausbrüche von COVID-19 sowohl in medizinischen Behandlungseinrichtungen als auch in Alten- und Pflegeheimen stieg weiter an, die Zahl der Todesfälle in medizinischen und Pflegeeinrichtungen blieb auf ähnlichem Niveau zur Vorwoche. Die Inzidenz an Fällen, die mit einer schweren akuten Atemwegsinfektion und COVID-19-Diagnose (COVID-SARI) im Krankenhaus behandelt wurden, war von KW 23 bis KW 25/2022 gestiegen und hat sich seitdem auf einem erhöhten Niveau stabilisiert. So gab es in KW 29/2022 ca. 4,7 Hospitalisierungen wegen COVID-SARI/100.000 Einw. Dies entspricht einer Gesamtzahl von etwa 3.900 neuen Krankenhausaufnahmen wegen COVID-SARI in Deutschland. Die im DIVI-Intensivregister berichtete absolute Zahl der auf einer Intensivstation behandelten Personen mit einer COVID-19-Diagnose ist in KW 29/2022 im Vergleich zu den Vorwochen weiter gestiegen und lag am 27.07.2022 bei 1.587 Fällen (Vorwoche 1.330). Die Sterbefallzahlen befinden sich zurzeit auf einem Plateau von knapp über 400 Todesfällen pro Woche.

In Deutschland hat die seit Mitte Juni dominierende Omikron-Sublinie BA.5 mit 89 % in KW 28/2022 andere Varianten fast vollständig verdrängt. Die Anteile der Varianten BA.2 und BA.4 sanken auch diese Woche weiter ab.

64,7 Mio. Menschen (77,8 % der Bevölkerung) haben bisher mindestens eine Impfdosis erhalten. 51,4 Mio. Menschen (61,8 %) haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung erhalten. 6,6 Mio. Menschen (7,9 %) erhielten bereits eine zweite Auffrischungsimpfung. Aktuell sind 18,4 Mio. Menschen nicht geimpft (22,2 % der Bevölkerung).“
29.07.22 0,92 0,85-0,99 84798 153
30.07.22 66003 SA 117
02.08.22 0,78 0,74-0,82 102698 171
03.08.22 0,79 0,75-0,83 87681 210
04.08.22 0,83 0,78-0,88 74465 192
RKI Wochenbericht
SARS-CoV-2 VOC/VOI Mutantenanteile SARS-CoV-2 Fallverteilung SARS-CoV-2 Hospitalisierung

Laut RKI Wochenbericht v. 04.08.22 „wird die Anzahl SARS-CoV-2-Infizierter mit Symptomen einer akuten Atemwegsinfektion in Deutschland in KW 30/2022 auf 600.000 bis 1,3 Millionen, die Zahl der Arztkonsultation aufgrund einer akuten Atemwegserkrankung mit zusätzlicher COVID-19-Diagnose auf etwa 310.000 geschätzt. Diese beiden Zahlen sind im Vergleich zur Vorwoche gesunken. Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz der gemeldeten Fälle mit einem labordiagnostischen Nachweis von SARS-CoV-2 ist in Meldewoche (MW) 30, nach dem leichten Rückgang der Vorwoche, im Vergleich zur MW 29 nun deutlich um insgesamt 21 % gesunken. Dabei sanken die 7-Tages-Inzidenzwerte im Vergleich zur Vorwoche in allen Bundesländern und allen Altersgruppen.

In den kommenden Wochen ist mit einer weiterhin hohen Zahl an Hospitalisierungen, intensivmedizinisch zu betreuenden COVID-19- Patientinen und Patienten und Todesfällen, insbesondere in höheren Altersgruppen, zu rechnen. Die Zahl der Ausbrüche von COVID-19 in medizinischen Behandlungseinrichtungen ist im Vergleich zur Vorwoche leicht, die Zahl in Alten- und Pflegeheimen deutlich angestiegen, dementsprechend auch die Zahl der jeweils zugeordneten Fälle. Die Zahl der neu übermittelten assoziierten Todesfälle in medizinischen und Pflegeeinrichtungen ist ebenfalls noch leicht gestiegen. Die Inzidenz an Fällen, die mit einer schweren akuten Atemwegsinfektion und COVID-19-Diagnose (COVID-SARI) im Krankenhaus behandelt wurden, war seit KW 23/2022 gestiegen und ist in KW 30 erstmals wieder insgesamt gesunken. Es gab in KW 30 ca. 3,2 Hospitalisierungen wegen COVID-SARI/100.000 Einw., dies entspricht einer Gesamtzahl von etwa 2.700 neuen Krankenhausaufnahmen wegen COVID-SARI in Deutschland. Die im DIVI-Intensivregister berichtete absolute Zahl der auf einer Intensivstation behandelten Personen mit einer COVID-19-Diagnose ist in KW 30 erstmals seit KW 22/2022 wieder gesunken und lag am 03.08.2022 mit 1.395 Intensivpatienten etwa auf dem Niveau von KW 28 (Vorwoche 1.587). Die Zahl der Sterbefälle bleibt mit 444 bisher in MW 30 gemeldeten verstorbenen COVID-19-Fällen etwa auf dem Niveau der Vorwoche.

In Deutschland hat die seit Mitte Juni dominierende Omikron-Sublinie BA.5 andere Varianten fast vollständig verdrängt, ihr Gesamtanteil lag in KW 29/2022 bei 92 %. Die Anteile der Varianten BA.2 und BA.4 gingen auch diese Woche weiter zurück.

64,7 Mio. Menschen (77,8 % der Bevölkerung) haben bisher mindestens eine Impfdosis erhalten. Davon sind 63,4 Mio. Menschen (76,2 %) bereits grundimmunisiert. 51,5 Mio. Menschen (61,9 %) haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung erhalten. 6,8 Mio. Menschen (8,1 %) erhielten bereits eine zweite Auffrischungsimpfung. Aktuell sind 18,4 Mio. Menschen nicht geimpft (22,2 % der Bevölkerung).“
05.08.22 0,86 0,80-0,93 59506 165
06.08.22 49609 SA 141
09.08.22 0,84 0,80-0,88 78698 170
10.08.22 0,91 0,86-0,96 72737 213
11.08.22 59888 153
Quelle: RKI COVID-19-Dashboard, BMG Impfdashboard und RKI Situations- u. Wochenberichte (Archiv). R-Werte und Werte des Prädikationsintervalls werden v. RKI nachträglich nach unten bzw. oben korrigiert – ebenso wie die Inzidenzwerte. Das RKI ist wie das PEI eine wissenschaftliche und eine politisch nicht unabhängige Bundesoberbehörde, die dem Bundesministerium für Gesundheit unterstellt ist. Aktualisierte Werte finden sich in Tabellen über Nowcasting und R-Schätzung.
* Von Bundesland/Bundesländern wurden keine oder falsche Zahlen übermitelt.
Todesfälle lt. RKI Situationsbericht

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