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Coronavirus - SARS-CoV-2 - COVID-19 Pandemie

SARS-CoV-2 3D

3D Abbildung der SARS-CoV-2 Kryoelektronentomographie-Scans von Nanographics.

Kurve der Todesfälle während der Spanischen Grippe

Todesfälle der drei Wellen der Spanischen Grippe. So viel zu „Hätte man nicht vorhersehen können“



Impfterminvergabe für Ältere > 80 Jahre im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW ab 25.01.21, Impterminauswahl am 26.01.21. INKOMPETENZ³ & Rattenrennen für die Bevölkerung als unwürdiges Prozedere, während für Hobbit Laschet und die KVNO das Ganze ein gelungener Start ist.

Wir sind Chaoten und Idioten der Politik auf allen Ebenen ausgeliefert. Versagen im großen Stil von A – Z, vom bitteren Anfang bis zum ausstehenden Ende. Nach dem Ende sollten alle politischen Entscheidungsträger, die an relevanten Entscheidungen im Bereich Gesundheits-, Bevölkerungsschutz-, Wirtschafts- und Finanzpolitik zur Corona-Krise beteiligt waren, durch ein öffentliches Tribunal zur Verantwortung gezogen werden.


Verimpfte Dosen gegen COVID-19 am 28.03.21

Verimpfte Dosen gegen COVID-19 am 28.03.21 laut Our World in Data statt Propaganda der CDU/CSU.

Übrigens werden entgegen der Empfehlungen der Hersteller und der EMA in Impfzentren (und vermutlich auch bei mobilen Impfeinsätzen in Altersheimen u. a.) nicht nur eine zusätzliche Impfdosis aus einer Ampulle (5 + 1) Comirnaty von BioNTech mit Null-Totraum-Spritzen gezogen, sondern zwei (5 + 2). Ich vermute, der Impfstoff wird gestreckt, um mehr Personen im gleichen Zeitraum impfen zu können, was bedeuten würde, dass der Gehalt pro Dosis niedriger ist, als von der EMA und den Herstellern angegeben bzw. empfohlen.

Die Impfzertifikatausgabe über Apotheke läuft auch super. Nach Schlangestehen heißt es von der Apothekerin, man habe keinen Zugriff auf den Server, als würde beim RKI oder sonstwo nur ein hochwichtiger Server stehen, der deshalb permanent zusammenbricht. Dafür kann man sich nach Einwilligungsbestätigung den Impfpass und Personalausweis kopieren lassen, mit denen dann der Abruf nachgeholt wird. Mit einem Abholschein kann dann der Ausdruck des QR-Codes am nächsten Tag abgeholt werden. Wie schön dagegen, wie problemlos eine Retoure über Hermes per QR-Code am gleichen Tag geht. Am nächsten Tag teilt man in der Apotheke mit, das Zertifikat könne nicht ausgestellt werden, da der impfende Arzt im Impfpass nicht den Vakzinnamen, sondern „Covid-19“ eingetragen hat. Auf dem Smartphone wird wie zuvor die Corona WarnApp die CovPass App gelöscht. Bürokratie und Digitalisierung in Deutschland, nicht anders zu erwarten.

Reproduktionszahl R

Reproduktionszahl R Definition
Quelle: Lagebild Gemeinsamer Krisenstab BMI-BMG COVID-19 16.04.2020 oder „Warten auf die 2. Welle
Datum R (S) 95%-Prädikationsintervall v. R N WE †
Unterteilung in stabilen (sensitiven) R-Wert
R = 7-Tage Mittelwert und (S) = 4-Tage Mittelwert d. Nowcasting Schätzung
R (S) Werte bilden Infektionsgeschehen von vor 1 - gut 2 Wochen ab
Nowcasting = Schätzung mit Berücksichtigung d. Verzugs der Fallübermittlung an RKI
N = Neuinfektionen gegenüber Vortag (ohne ~2 – 4x Dunkelziffer lt. Antikörperstudien)
Datum rot, wenn R (S) >= 1 oder N > 6553 (02.04.20). Seit 03.07.21 werden keine R-Werte für Wochenenden veröffentlicht, seit 19.07.21 keine (S)-Werte. Ist der R-Wert ab 03.07.21 vor und/oder nach Wochenenden > 1, werden Wochenenden ebenfalls rot markiert. Historische Daten und Meldungen ab 21.04.20 finden sich im Archiv.
01.07.21 0,92 (0,85) 0,85-0,99 892 63
Die STIKO aktualisiert wegen der B.1.617.2 Delta-Variante („Indien“) ihre Impfempfehlung: „Aktuelle Studienergebnisse aus dem Vereinigten Königreich zeigen, dass der Impfschutz in Bezug auf die Verhinderung schwerer Krankheitsverläufe nach abgeschlossener Grundimmunisierung gegenüber der Deltavariante im Vergleich zum Schutz gegenüber anderen SARS-CoV-2-Varianten ähnlich gut ist. Hingegen scheint der Schutz gegenüber der Deltavariante nach nur einer Impfstoffdosis deutlich herabgesetzt zu sein. In diesem Kontext weist die STIKO darauf hin, dass es wichtig ist, die zweite Impfstoffdosis zeitgerecht wahrzunehmen. Nach aktuellen Studienergebnissen ist die Immunantwort nach heterologem Impfschema (Vaxzevria/mRNA-Impfstoff) der Immunantwort nach homologer Vaxzevria-Impfserie (2 Impfstoffdosen Vaxzevria) deutlich überlegen. Vorbehaltlich der Rückmeldungen aus dem noch zu eröffnenden Stellungnahmeverfahren empfiehlt die STIKO daher für Personen, die Vaxzevria als 1. Impfstoffdosis erhalten haben, unabhängig vom Alter einen mRNA-Impfstoff als 2. Impfstoffdosis mit mindestens 4-wöchigem Impfabstand zur 1. Impstoffdosis.“

Der WHO-Regionaldirektor für Europa Dr. Hans Henri P. Kluge erklärt zur Lage in Europa und dem Vormarsch der Delta-Variante: „Der zehn Wochen anhaltende Rückgang der Fallzahlen von COVID-19 in den 53 Ländern der Europäischen Region der WHO ist zu Ende. Vergangene Woche stieg die Zahl der Fälle wieder um 10%, begünstigt durch mehr soziale Kontakte, Reisen, Massenveranstaltungen und die Lockerung sozialer Beschränkungen. Dies alles geschieht vor dem Hintergrund einer sich rapide verändernden Situation, einer neuen besorgniserregenden Variante – der Delta-Variante – und einer Europäischen Region, in der trotz enormer Anstrengungen der Mitgliedstaaten immer noch Millionen Menschen ungeimpft sind. Bis August wird in der Europäischen Region der WHO die Delta-Variante vorherrschend sein, doch wird unsere Region bis dahin noch nicht vollständig geimpft sein (63% der Menschen warten noch auf ihre erste Impfung); und im August wird die Europäische Region immer noch weitgehend frei von Restriktionen sein, sodass die Bürger vermehrt reisen und sich in großen Gruppen versammeln werden. Damit sind die drei Voraussetzungen für eine neue Welle mit vermehrten Krankenhauseinweisungen und Todesfällen erfüllt: neue Varianten, eine unzureichende Durchimpfung und verstärkte Sozialkontakte. Die Impfstoffe wirken auch gegen die Delta-Variante: nicht bei einer Dosis, aber bei zwei. Auch wenn es in vielen Ländern gut läuft, so ändert dies doch nichts daran, dass die durchschnittliche Durchimpfung in der Europäischen Region erst bei 24% liegt; noch schwerwiegender ist, dass noch die Hälfte unserer Senioren und 40% unseres Gesundheitspersonals nicht geschützt sind. Das ist nicht hinnehmbar – und weit von der für die erwachsene Bevölkerung empfohlenen Durchimpfung von 80% entfernt. Angesichts dieser Zahlen kann von einem Ende der Pandemie nicht die Rede sein, und es wäre ein großer Fehler, wenn irgendjemand – Bürger oder Politiker – zu diesem Ergebnis käme.“
02.07.21 1,00 (1,00) 0,92-1,09 649 69
03.07.21 671 SA 16
04.07.21 559 SO 7
05.07.21 0,93 (1,05) 0,87-0,99 212 1
Im Epidemischen Bulletin v. 05.07.21 zur nötigen Quote der vollständigen Impfung bzgl. einer 4. Delta-Welle hält das RKI fest: „Auf Basis der hier präsentierten mathematischen Modellierungen und der Resultate aus den Surveys zur Impfakzeptanz halten wir eine Zielimpfquote (Impfschutz durch vollständige Impfung) von 85 % für die 12 – 59-Jährigen sowie von 90 % für Personen ab dem Alter von 60 Jahren für notwendig und auch erreichbar. Bei rechtzeitigem Erreichen dieser Impfquote scheint eine ausgeprägte 4. Welle im kommenden Herbst/Winter unwahrscheinlich, so­fern sich die Bevölkerung zusätzlich zur Impfung weiter an die Basishygienemaßnahmen hält und bei möglicherweise wieder ansteigenden Infektions­zahlen Kontakte zu einem gewissen Grad reduziert. Darüber hinaus sollte sichergestellt werden, dass die Kapazität zur Verimpfung der verfügbaren Impfstoffdosen ausreichend hoch ist und es (z. B. aufgrund der Sommerferien) nicht zu einer Verzö­gerung beim Erreichen dieser Zielimpfquote kommt. einmal gegen COVID-19 impfen lassen. Mit einer zunehmenden Dominanz der Delta-Variante ist in den kommenden Wochen zu rechnen. Diese wird sich auf die ITS-Belegung vor allem dann auswir­ken, wenn die Impfquoten bei den 12 – 59-Jährigen bei 75 % oder gar 65 % stagnieren und gleichzeitg eine komplette Öffnung stattfindet. Je niedriger im Herbst die erreichten Impfquoten sind, desto weni­ger sind bei Dominanz der Delta-Variante die Basis­ Hygienemaßnahmen ausreichend und weitere konaktreduzierende Maßnahmen wären notwendig.“

RKI Inzidenzschätzung 2021 -- 2022

Laut aktuellem Impfstatus des BMG-Impfdashboards sind zum 04.07.21 38,9 % der Gesamt­bevölkerung vollständig geimpft. „40 % der Gesamtbevölkerung sind vollständig geimpft“ ist der nächste „Meilenstein“ des BMG.
06.07.21 0,93 (0,92) 0,86-1,00 440 31
möglicherweise Beginn der 4. Delta-Welle
07.07.21 1,01 (0,99) 0,93-1,09 985 48
Das RKI führt zu B.1.617.2 im VOC/VOI Bericht v. 07.07.21 aus: „Die Analyse von Gesamtgenomsequenzierungen zeigt erstmal die Variante B.1.617.2 (Delta) als dominierende VOC mit einem Anteil von 59%. Die RKI-Testzahlerfassung zeigt einen auf 48% gestiegenen Anteil von B.1.617.2 in KW26/2021. Der Anteil von B.1.1.7 ist deutlich gesunken und liegt bei nur noch 38%.“ Laut der Meldedaten gemäß IfSG „lag der Anteil von B.1.617.2 bei nun 55%, der Anteil von B.1.1.7 ist auf 39% gesunken. Damit überwiegt in den Meldedaten erstmals die Variante B.1.617.2. Ein Vergleich der Erfassungsinstrumente zeigt, dass der Anteil der Variante B.1.617.2 weiterhin stark zunimmt und sich der Anteil dieser VOC wiederum innerhalb einer Woche fast verdoppelte (von 37% auf 59%). Diese starke Zunahme des Anteils der Variante B.1.617.2 geht mit einer leichten Zunahme der Fallzahlen und einem niedrigen einstelligen Niveau der 7-Tage-Inzidenz einher.“
08.07.21 1,09 (1,02) 0,99-1,18 970 31
09.07.21 1,17 (1,15) 1,04-1,28 949 49
10.07.21 952 SA 35
11.07.21 745 SO 6
12.07.21 1,15 (1,29) 1,06-1,27 324 2
13.07.21 1,11 (1,07) 1,02-1,20 646 26
14.07.21 1,18 (1,08) 1,08-1,26 1548 28
SARS-CoV-2 Mutantenverbreitung lt. Laborverbünde

Das RKI führt zu B.1.617.2 und weiteren VOC im VOC/VOI Bericht v. 14.07.21 aus: „Die Analyse von Gesamtgenomsequenzierungen zeigt die Variante B.1.617.2 („Indien“) als dominierende VOC mit einem Anteil von 74%. Die VOC P.1. („Brasilien“) hat einen sehr geringen Anteil von 1,6%. Die VOC B.1.1.7 („UK“) hatte in der Stichprobe einen Anteil von 22% der SARS-CoV-2-Genome. Die RKI-Testzahlerfassung zeigt einen auf 65% gestiegenen Anteil von B.1.617.2 in KW27/2021. Der Anteil von B.1.1.7 ist deutlich gesunken und liegt bei nur noch 20%. Die anderen VOC B.1.351 („Südafrika“) und P.1 haben einen weiterhin sehr niedrigen Anteil von ca. 1%.“ Laut Meldedaten gemäß IfSG „lag der Anteil von B.1.351 und P.1 in KW27/2021 zwischen 0,8% und 1,3%, B.1.617.2 bei nun 78%; der Anteil von B.1.1.7 ist auf 16% gesunken.“
15.07.21 1,33 (1,24) 1,19-1,46 1642 32
16.07.21 1,38 (1,34) 1,20-1,54 1456 18
17.07.21 1608 SA 22
18.07.21 1292 SO 3
Zum 19.07.21 wurde die Berechnung und Angabe des 4-Tage R-Mittelwerts d. Nowcasting Schätzung (S) vom RKI eingestellt und es wird nur noch der stabile 7-Tage R-Mittelwert genannt. Die VOC/VOI Berichte werden ab 22.07.21 Bestandteil des Wochenberichts
19.07.21 1,24 (–) 1,09-1,36 546 1
20.07.21 1,16 1,06-1,25 1183 34
21.07.21 1,19 1,09-1,30 2203 19
22.07.21 1,23 1,12-1,36 1890 42
Laut RKI Wochenbericht v. 22.07.21 „steigt der Anteil der VOC Delta (B.1.617.2) weiter an und liegt für die MW 27/2021 bei ca. 84 %. Eine seit kurzem vielfach in Großbritannien detektierte Form der VOC Delta, die zusätzlich die Mutation K417N aufweist (Pangolin-Bezeichnung AY.1), wurde in MW 27/2021 nicht in der Stichprobe, aber in den vergangenen Wochen vereinzelt in Verdachtsproben (22-mal bis KW 27/2021) nachgewiesen. Der Anteil der VOC Alpha (B.1.1.7) ist seit MW 21/2021 auf 12 % in MW 27/2021 deutlich gesunken. Darin enthalten sind 8 VOC Alpha positive Proben, die die Mutation E484K aufweisen (1,5 %). Es wurden 2 Proben der Alpha-Variante mit der Mutation E484K detektiert. Der Anteil der VOC Gamma (P.1) ist in MW 27/2021 leicht auf 2,3 % gestiegen, darin enthalten sind die Untervarianten P.1.1 und P.1.2, die in MW 27/2021 jedoch nicht in der Stichprobe nachgewiesen wurden. Die VOC Beta (B.1.351) und die Unterlinien (B.1.351.1/.2 und .3) wurde wie schon in MW 26/2021 auch in MW 27/2021 nicht in der Stichprobe detektiert. Bis zum Impftag 20.07.2021 (Datenstand 21.07.2021) wurden insgesamt 87.121.012 COVID-19-Impfungen in Deutschland verabreicht; 50.081.384 Menschen (60,2 % der Bevölkerung) sind mindestens einmal geimpft und 39.309.478 Menschen (47,3 %) sind vollständig geimpft.

Die Gesamtzahl der pro Woche verabreichten Impfdosen ist seit MW24 rückläufig, vor allem durch einen Rückgang der Zweitimpfungen in den Impfzentren und sowohl erster als auch zweiter Impfungen in den Arztpraxen. In den Arztpraxen ist die Zahl der vervollständigten Impfserien in KW27-28 jedoch wieder deutlich angestiegen.“

Auf Ausführung im Epidemischen Bulletin v. 05.07.21, in der ControlCovid Strategie und modellierten Szenarien basierend, hat das RKI nötige Vorbereitungen auf den Herbst/Winter 2021/22 angesichts der möglichen Auswirkungen einer 4. Delta-Welle vs. erreichter Impfquote empfohlen (z. Ergänzung die RKI-Präsentation Indikatoren für den Herbst & Winter 2021/22 – Hospitalisierung als Leitindikator v. 09.07.21). In der Einleitung heißt es dazu: „Mit steigenden COVID-19-Impfquoten und dem Aufbau einer schützenden Grundimmunität in der Bevölkerung befindet sich Deutschland in der Übergangsphase vom pandemischen in ein endemisches Geschehen. Das RKI empfiehlt grundsätzlich, dass die Basismaßnahmen bis zum nächsten Frühjahr eingehalten werden sollten (s. auch ControlCOVID - Optionen und Perspektiven für die stufenweise Rücknahme von Maßnahmen bis Anfang September 2021 im Kontext der Impfkampagne). Insbesondere wenn suszeptible Personen anwesend sind, sollte in Innenräumen AHA+A+L (bsp. bei Veranstaltungen, ÖPNV) eingehalten werden. Das Ziel der infektionspräventiven Maßnahmen ist weiterhin die Minimierung schwerer Erkrankungen durch SARS-CoV-2 unter Berücksichtigung der Gesamtsituation der Öffentlichen Gesundheit. Hierfür ist wichtig, die Infektionszahlen nachhaltig niedrig zu halten. Die Vorstellung des Erreichens einer „Herdenimmunität“ im Sinne einer Elimination oder sogar Eradikation des Virus ist jedoch nicht realistisch. Aufgrund verschiedener Faktoren ist für SARS-CoV-2 in Deutschland ein Anstieg der Infektionszahlen im Herbst und Winter 2021/22 sowie eine fortgesetzte globale Zirkulation des Virus zu erwarten.
23.07.21 1,26 1,11-1,42 2089 34
Nach der Genehmigung für BioNTech empfiehlt der Ausschuss für Humanarzneimittel der EMA (CHMP) – gestützt auf eine noch laufende Studie mit 3732 Teilnehmern – die Impfstoffgabe mit Modernas Spikevax an Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren.
24.07.21 1919 SA 28
25.07.21 1387 SO 4
26.07.21 1,10 0,99-1,19 958 3
27.07.21 1,05 0,97-1,12 1545 38
28.07.21 1,07 0,99-1,17 2768 21
29.07.21 1,13 1,04-1,24 3142 21
SARS-CoV-2 VOC und VOI Mutanten

SARS-CoV-2 B.1.617.2 Verbreitung SARS-CoV-2 VOC/VOI Mutantenanteile SARS-CoV-2 Mutantenverbreitung

Laut RKI Wochenbericht v. 29.07.21 ist „seit Anfang Juli ein Anstieg der Fallzahlen zu beobachten. Das heißt, dass sich SARS-CoV-2-Infektionen wieder stärker in Deutschland ausbreiten. Der derzeitige Anstieg der Inzidenz ist vor allem in den Altersgruppen der 10- bis 34-Jährigen zu beobachten. Auch der Anteil der positiv getesteten Proben unter den in den Laboren durchgeführten PCR-Tests steigt seit drei Wochen wieder an. Der Rückgang der Anzahl der hospitalisierten und intensivpflichtigen Patientinnen und Patienten setzt sich aktuell ebenfalls nicht weiter fort. Der Anteil der hospitalisierten und intensivpflichtigen Patienten mit COVID-19-Diagnose an allen Fällen mit schweren Atemwegsinfektionen stieg in der 29. MW wieder leicht an. Zunehmend werden auch Fälle mit einer wahrscheinlichen Exposition im Ausland (häufigste Angabe für die 29. MW Spanien, gefolgt von der Türkei, wobei sich für die Türkei die Angaben im Vergleich zur 28. MW verdoppelt haben) übermittelt. Der überwiegende Anteil der Übertragungen findet aktuell weiterhin innerhalb Deutschlands statt (Exposition in Deutschland min. 81 %). In Deutschland, wie auch im europäischen Ausland, werden die meisten Infektionen durch besorgniserregende Varianten (VOC) verursacht. Der Anteil von Delta (B.1.617.2) lag in einer zufällig für die Sequenzierung ausgewählten Stichprobe, und damit repräsentativ für Deutschland, bei 91 %, der Anteil von Alpha (B.1.1.7) betrug 6 %. Die Meldedaten zeigen einen ähnlichen Anteil von Delta von 93% und Alpha von 3,4%. Ein Vergleich von hospitalisierten Fällen, bei denen Informationen zur Variante von SARS-CoV-2 vorliegen, zeigt für die vergangenen vier Meldewochen keinen Unterschied zwischen Alpha und Delta in Bezug auf den Anteil der Hospitalisierungen.

Bis zum Impftag 27.07.2021 (Datenstand 28.07.2021) waren 61 % der Bevölkerung mindestens einmal geimpft und 50 % vollständig geimpft.“

Das sich angesichts der sich verschlechternden „epidemiologischen Lage“, der Delta-Variante und der sich aufbauenden 4. Welle Idioten unter den Mitbürgern nicht impfen lassen oder die 2. Dosis schleifen lassen ist nicht nur absurd, sondern sich selbst und anderen gegenüber grob fahrlässig. Genauso fahrlässig wie das (weiterhin) inkompetente, auch dem Wahlkampf geschuldete Zaudern, Gezetere und Knausern des Staates um Test oder Nicht-Test, Impfpflichten. 3. Booster-Impfung oder nicht. Bereits jetzt ein Tipp – der Herbst kommt: Lasst Euch auch gegen „die Grippe“ (Influenza) impfen – hilft dem Gesundheitssystem und boostet neben der Impfung gegen SARS-CoV-2 das Immunsystem.
30.07.21 1,18 1,06-1,29 2454 30
31.07.21 2400 SA 21
01.08.21 2097 SO 1
02.08.21 1,06 0,98-1,15 847 1
Während die STIKO zum Thema Impfungen von 12- bis 17-Jährigen bei ihren spezifischen Empfehlungen vom 10.06.21 bleibt, haben die Gesundheitsminister der Länder und der Bundesgesundheitsminister beschlossen, dass generell alle 12- bis 17-Jährigen in Impfzentren, durch Haus-, Kinder-, Betriebsärzte und durch mobile Impfteams in schulischen Einrichtungen geimpft werden können. Dazu auch Kinderarzt zu Corona-Impfungen für Kinder: Uneinigkeit von Politik und STIKO führt zu großer Verunsicherung und Impfungen für 12- bis 17-Jährige: Eine Anmaßung der Politik.

Laut einem weiteren Beschluss werden Auffrischimpfungen (Booster-Impfungen) ab September und mindestens 6 Monate nach den erhaltenen Erst- (mit Janssen) und Zweitimpfungen (mit BioNTechs Comirnaty, AstraZenecas Vaxzevria u. Moderna) angeboten. Das betrifft nur Patienten mit Immunschwäche oder Immunsuppression, Pflegebedürftige, Höchstbetagte, Menschen mit Behinderungen in Einrichtungen. Sie können durch ihre Hausärzte oder mobile Impfteams in Einrichtungen die Booter-Impfung erhalten. Als weitere Gruppe erhalten alle Personen, die vollständig nur mit den Vektor-Vakzinen Janssen oder Vaxzevria (die eine niedrigere Effizienz aufweisen als mRNA-Vakzine) geimpft wurden, eine Booster-Impfung in Impfzentren oder durch Haus- und Betriebsärzte.
03.08.21 1,00 0,93-1,06 1766 19
04.08.21 1,03 0,96-1,12 3571 25
Quelle: RKI COVID-19-Dashboard und Situations- u. Wochenberichte (Archiv). R-Werte und Werte des Prädikationsintervalls werden v. RKI nachträglich nach unten bzw. oben korrigiert – ebenso wie die Inzidenzwerte. Das RKI ist wie das PEI eine wissenschaftliche und eine politisch nicht unabhängige Bundesoberbehörde, die dem Bundesministerium für Gesundheit unterstellt ist. Aktualisierte Werte finden sich in Tabellen über Nowcasting und R-Schätzung.
Reproduktionszahl R Berichte des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI)
* Von Bundesland/Bundesländern wurden keine oder falsche Zahlen übermitelt.
Todesfälle lt. RKI Situationsbericht

Daten, Statistiken, Informationen

Sonstiges

Fotoserien & Berichterstattung

siehe SARS-CoV-2 Fotoserien und NGO/NPO-, Medien- und Presseberichte

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